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in Weisweiler-H├╝cheln

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Ausschuss f├╝r Bau- und Planungsangelegenheiten, 26. Sitzung
in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

26.06.2018 | 18.30 Uhr
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03.07.2018 | 18.00 Uhr
Ausschuss f├╝r Kultur, Naherholung und Umweltangelegenheiten
in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

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in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

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NEWS

Ver├Âffentlichung | 09.11.2017

Gr├╝ne fordern mehr ├ľkostrom: Widerstand im Stadtrat
Die Gr├╝nen fordern, dass die Stadt nur noch ├ľkostrom bezieht. FDP und SPD wehren sich

Foto dpa.

Eschweiler. Wenn im Rathaus die Lampen angehen und die Rechner rattern, kommen 70 Prozent des daf├╝r eingesetzten Stroms aus konventionellen Kraftwerken. 30 Prozent sind ├ľkostrom.

Nicht nur f├╝r die Gr├╝nen ist dies in Zeiten der Energiewende nicht mehr der richtige Mix: Die Gr├╝nen beantragten jetzt, den seit 2012 geltenden Vertrag bis Ende des Jahres zu k├╝ndigen und ÔÇô bei einj├Ąhriger K├╝ndigungsfrist ÔÇô ab Januar 2019 nur noch ├ľkostrom zuzulassen.

Bei der Verwaltung fanden sie offene Ohren ÔÇô auch wenn der Verzicht auf Normalstrom die Stadt teurer k├Ąme: ÔÇ×Der Strommix aus 70 Prozent Normalstrom und 30 Prozent ├ľkostrom spiegelt nicht mehr die stetigen Bem├╝gungen um den Klimaschutz, die CO2-Einsparungen und die Nachhaltigkeit der Stadt wider und wird der Vorbildfunktion einer Kommune nicht gerechtÔÇť, hei├čt es in einer Vorlage der Verwaltung zu diesem Thema, das den Rat am Mittwochabend besch├Ąftigte. ├ľkostrom aus Bestandsanlagen schl├Ągt mit einem Plus von maximal 0,2 Cent zu Buche, ├ľkostrom aus Neuanlagen dagegen kostet 0,5 bis 1 Cent je Kilowattstunde mehr. Bei Nutzung von Strom aus Bestandsanlagen m├╝sste die Stadt, die im vergangenen Jahr 5.859.821 Kilowattstunden verbrauchte, etwa 5900 Euro mehr zahlen.

Nicht nur FDP-Sprecher Ulli G├Âbbels wehrte sich vehement gegen das Umswitchen auf 100 Prozent ├ľkostrom: ÔÇ×Auf keinen Fall! Nicht solange noch Eschweiler B├╝rger im Tagebau und im Kraftwerk ihr Geld verdienen und die Stadt Gewerbesteuer kassiert!ÔÇť Abgesehen davon sei eine reine ├ľkostromnutzung ohnehin nicht realisierbar, betonte G├Âbbels: ÔÇ×Wir ben├Âtigen derzeit 60 bis 70 Prozent konventionellen Strom. Wer das negiert. handelt entweder rein ideologisch oder kann nicht lesen!ÔÇť

Auch die SPD konnte sich mit einer ausschlie├člichen ├ľkostrom-Nutzung nicht anfreunden. ÔÇ×Wir sind ein Braunkohlestandort, jeder hier ist auf die eine oder andere Weise ├╝ber Verwandten oder Bekannte mit den Kraftwerk verbunden und wei├č von der Verunsicherung, die dort herrscht. Bei allem Verst├Ąndnis f├╝r ├Âkologische Belange: Wir haben hier eine besondere Gemengelage. Energiewende wird in Berlin gemacht ÔÇô wir als Stadtverordnete sollten f├╝r unsere B├╝rger in Eschweiler da seinÔÇť, betonte Fraktionsvorsitzende Nadine Leonhardt. Ihr Vorschlag: ein Mix aus 50 Prozent konventionellem und 50 Prozent ├ľkostrom. Ein Vorschlag, dem sich auch die CDU anschloss.

Gr├╝ne-Sprecher Dietmar Widell verzichtete auf eine Stellungnahme zur strikt ablehnenden Haltung der FDP zur gr├╝nen 100-Prozent-Forderung: ÔÇ×Zu G├Âbbels sage ich jetzt gar nichts. Das hat ja eh keinen Zweck.ÔÇť Spontaner Kommentar von B├╝rgermeister Rudi Bertram: ÔÇ×Jamaika l├Ąsst gr├╝├čen...ÔÇť

Von: rpm AZ/AN

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