Termine

12.07.2018 | 18.00 Uhr
Treffen der BI Wind
in Weisweiler-H├╝cheln

28.06.2018 | 18.00 Uhr
Ausschuss f├╝r Bau- und Planungsangelegenheiten, 26. Sitzung
in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

26.06.2018 | 18.30 Uhr
Rat der Gemeinde Langerwehe, Sondersitzung
in B├╝rgerhaus Pier, 52379 langerwehe

03.07.2018 | 18.00 Uhr
Ausschuss f├╝r Kultur, Naherholung und Umweltangelegenheiten
in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

04.07.2018 | 18.00 Uhr
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in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

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NEWS

Ver├Âffentlichung | 21.05.2018

Der Zoff im Indener Rat eskaliert immer weiter.
Derzeit kein Ort f├╝r eine gedeihliche politische Arbeit: das Indener Rathaus.

Foto: Jansen

Inden. Formal hat Josef Johann Schmitz (SPD) zu Beginn der j├╝ngsten Ratssitzung der Gemeinde Inden den Bericht des Rechnungspr├╝fungsausschussvorsitzenden ├╝ber den Abschluss des Haushaltsjahres 2015 verlesen. Faktisch hat Schmitz abgerechnet mit B├╝rgermeister J├Ârn Langefeld und seiner Amtszeit seit dem 21. Oktober 2015.

Mehr noch: Schmitz erhebt schwere Vorw├╝rfe gegen Lange┬Čfeld, redet von ÔÇ×disziplinar- und strafrechtlichen VerfehlungenÔÇť und drastischen handwerklichen Fehlern.

Letztere machte er beispielsweise daran fest, dass der ├ťberschuss des Jahres 2015 als Defizit verbucht worden war. Dass Ratsmitglieder nach einem Bericht aus dem Rechnungspr├╝fungsausschuss applaudieren, ist ungew├Âhnlich. Und es ist vor allem aussagekr├Ąftig. Es zeigt, dass das von Anfang an schwierige Verh├Ąltnis zwischen B├╝rgermeister und Ratsmehrheit von CDU, SPD und den Gr├╝nen nicht nur schwer belastet ist, sondern dass derzeit eine Zusammenarbeit kaum m├Âglich erscheint.

Die UDB-Fraktion sprach von einer Kampagne gegen Langefeld, an der sie sich nicht beteiligen wolle. Langefeld selbst k├╝ndigte am Freitag rechtliche Schritte an. ÔÇ×Ich werde diesen gesamten Vorgang der Staatsanwaltschaft zuleiten. Das Ma├č ist voll.ÔÇť

Ursprung vielen ├ärgers von Anfang an und auch Kern der neuen Eskalation ist die Causa der angeblich schwarz gef├╝hrten Kasse unter Langefelds Vorg├Ąnger Ulrich Schuster. Der hatte Geld des Bergbautreibenden, rund 357.000 Euro, die f├╝r Infrastrukturma├čnahmen gedacht waren, als Sonderr├╝cklage verbucht und nicht in den Haushalt eingestellt. Langefeld hat das Ende 2015 als schwarze Kasse gewertet und bei der Staatsanwaltschaft Aachen angezeigt. Damals erkl├Ąrte er mehrfach, seinen Vorg├Ąnger nicht angezeigt zu haben, sondern lediglich Hinweise gegeben zu haben. Die Staatsanwaltschaft hat die ÔÇ×Bitte um Aufnahme der ErmittlungenÔÇť und das Einsenden von Akten als Anzeige gewertet. Sie ermittelt und erkl├Ąrte auf Anfrage, dass bald ein Ergebnis vorliege. Wie das aussehen k├Ânnte, dazu machte sie keine Angaben.

Die Ratsmehrheit machte jetzt mit ihrer Zustimmung zum Jahresabschluss 2015 ÔÇô dem Jahr des Wechsels von Schuster auf Langefeld ÔÇô deutlich, dass sie keinen Fehler beim Altb├╝rgermeister erkennt. Mehr noch: Sie sorgte daf├╝r, dass eine neue Sonderr├╝cklage in H├Âhe des Restbetrages eingerichtet wird. Weiter erteilte sie Schuster f├╝r 2015 die Entlastung, im Gegensatz zum Zeitraum ab dem 21. Oktober, dem Amtsantritt Langefelds.

Schmitz kritisierte Langefelds Handhabe, mit ÔÇ×Unterstellungen, Drohungen, Provokationen und ausweichenden AntwortenÔÇť zu arbeiten.

In einer Fu├čnote zur j├╝ngsten Sitzung hatte Langefeld vermerkt, dass Schuster den Rat ÔÇ×nachweislich in zwei F├Ąllen belogenÔÇť habe, obwohl die Ermittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft ausstehen. ÔÇ×Nun kommt er heute wieder mit Unterstellungen gegen├╝ber seinem Vorg├Ąnger, die nur seinem Drehbuch entsprechenÔÇť, trug Schmitz vor, der betonte, dass alle Ratsmitglieder Kenntnis von der Sonderr├╝cklage gehabt h├Ątten ÔÇô auch der heutige B├╝rgermeister, zuvor Ratsmitglied.



Von: Guido Jansen AN/AZ 18.05.2018

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