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Treffen der BI Wind
in Weisweiler-HĂĽcheln

28.06.2018 | 18.00 Uhr
Ausschuss fĂĽr Bau- und Planungsangelegenheiten, 26. Sitzung
in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

26.06.2018 | 18.30 Uhr
Rat der Gemeinde Langerwehe, Sondersitzung
in BĂĽrgerhaus Pier, 52379 langerwehe

03.07.2018 | 18.00 Uhr
Ausschuss fĂĽr Kultur, Naherholung und Umweltangelegenheiten
in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

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in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

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NEWS

Veröffentlichung | 22.06.2018

Das Indeland-Zukunftslabor blickt gespannt auf Berlin

Foto: Indeland GmbH



Eschweiler. Das jährliche Zukunftslabor der Entwicklungsgesellschaft Indeland hat vor allem eines im Sinn: den Menschen und Akteuren in der Region zu zeigen, dass sich etwas bewegt. Bei der jüngsten Runde am Donnerstag in der Weisweiler RWE-Ausbildungswerkstatt rückte jedoch immer wieder ein anderer Aspekt in den Mittelpunkt.

Am Dienstag in der kommenden Woche kommt erstmals die Strukturkomission in Berlin zusammen, die bis Jahresende Eckpfeiler für die weitere Entwicklung im Rheinischen Revier setzen will. Und damit wächst die Unsicherheit in der von Braunkohlestrom geprägten Region. „Ich hoffe, dass diejeniegen, die die Karten für unsere Region neu mischen, alle Aspekte, nämlich Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung, im Blick haben“, gab Indeland-Geschäftsführer Jens Bröker zu Protokoll.

Zuversichtliche Teilnehmer

Es passte ins Bild, dass die Zuhörer wie in einer Arena ums Podium positioniert waren. Das Indeland-Gesellschaft und die Gäste der von unserer Redakteurin Simone Thelen moderierten Veranstaltung gaben sich kämpferisch und zuversichtlich: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, sagte Bröker und meinte damit vor allem den Fachbeitrag zum Regionalplan im Regierungsbezirk Köln, der als Entwurf im nächsten Jahr auf den Tischen der Rathäuser liegen soll. Die vom Prognos-Institut erarbeitete Studie zeigt, was am Indesee einmal entstehen kann.

Vieles hängt natürlich vom Ergebnis der Strukturkomission ab. Der zu den Besuchern zählende SPD-Bundesschatzmeister Dietmar Nietan betonte, dass die Zeit drängt: „Die Region muss klar formulieren, was sie will.“ Erste Berichte der Kommission erwarte er im Oktober. Dieser Kommission gehört auch Michael Kreuzberg an, der Landrat des Rhein-Erft-Kreises und Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR). Die IRR soll als Zukunftsagentur den Wandel oder – wie es Oliver Lühr von Prognos formulierte – die „Transformation“ im Rheinischen Revier moderieren.

Egal, wer am Donnerstag ins Mikrofon sprach, darin waren sich alle einig: In der Region zwischen Düren, Jülich, Aldenhoven und Eschweiler stecken viele Potenziale, die man in anderen Gebieten Deutschlands in dieser Form nicht findet. Die Hochschulen in Aachen und Jülich versprechen wissenschaftliche Entwicklungen, mit dem Ende des Tagebaus Inden besteht die Möglichkeit, etwas „Neues“ entstehen zu lassen. IRR-Geschäftsführer Ralph Sterck, die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken, Professorin Dr. Christiane Vaeßen und die CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Patricia Peill nannten unisono eine Voraussetzung für die Umsetzung der Pläne: Einigkeit bei den Akteuren, bei den Gemeinden. Die Regierungspräsidentin machte jedoch auch deutlich:

„Die Region befindet sich bei der Aufstellung des Regionalplans im Wettbewerb mit anderen Regionen.“ Gleiches gilt auch für das Rheinische Revier bei den Diskussionen in der Strukturkommission. Wie diese Verfahren ausgehen, ist ungewiss. Sterck ist optimisch: „Wir wissen in dieser Region, wie der Strukturwandel vernünftig gestaltet werden kann, dies wurde schon bewiesen.“ Das Indeland nehme eine gewisse Vorreiterfunktion ein.

Grundlage fĂĽr viele Jahre

Der Regionalplan des Regierungsbezirks legt die Grundlagen für mindestens 15 Jahre und wird derzeit erarbeitet. Damit fällt seine Gültigkeit auch in die Zeit nach dem Ende des Tagebaus Inden. Der Fachbeitrag der Indeland-Gesellschaft beschreibt, wie die Areale genutzt werden können und berücksichtigt dabei auch die Situation der Zentren Köln und Aachen, wo Flächen knapp werden. Er trägt den Zusatz „1.0“, was symbolisiert, dass der Beitrag weiter fortgeschrieben werden soll. Prognos fragte dafür auch Menschen im Indeland.

Die Gäste des Zukunftslabors konnten sich ebenfalls entscheiden, welche Schwerpunkte sie bei der zukünftigen Entwicklung sehen wollen. Zur Auswahl standen Freizeit, Gewerbe/Industrie und Bauen. Letztlich entschieden sich die Besucher, wenn auch knapp, für die Industrie. Damit folgten sie auch dem Wunsch des Eschweiler Bürgermeisters Rudi Bertram: „Bei aller Bedeutung von Ökologie darf man nicht vergessen, dass die Menschen auch sichere Arbeitsplätze benötigen.“

„Haus am See“ von Peter Fox klang zum Start des Zukunftslabors aus den Boxen. Diese Vision fällt eher unter dem Aspekt Freizeit und Wohnen.



Von: Patrick Nowicki Eschweiler Zeitung

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