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NEWS

Veröffentlichung | 07.12.2018

DĂŒrens Krankenhaus erfindet sich neu
90 Millionen sollen bis zum Jahr 2030 investiert werden, um das Gesundheitsquartier zwischen Roonstraße und Merzenicher Straße auf den modernsten Stand zu bringen.



DÜREN. 90 Millionen sollen bis zum Jahr 2030 investiert werden, um das Gesundheitsquartier zwischen Roonstraße und Merzenicher Straße auf den modernsten Stand zu bringen.

Mit einem „Masterplan Krankenhaus DĂŒren 2030“ reagieren Stadt und Kreis auf die Herausforderungen der Zukunft: 90 Millionen Euro sollen in den nĂ€chsten Jahren in die Infrastruktur des Krankenhauses investiert und der Standort zu einem Gesundheitsquartier auf höchstem medizinischen Niveau umgebaut werden.

Mit weiteren 30 Millionen Euro soll zudem barrierefreier Wohnraum in Verbindung mit ambulanten Angeboten geschaffen werden. Über 40 Jahre nach dem Bau des Krankenhauses an der Roonstraße ist eine Modernisierung nach Ansicht der Gesellschafter unumgĂ€nglich. So gab es sogar die Überlegung, auf der grĂŒnen Wiese neu zu bauen. „Wir wissen, dass es erhebliche Bedarfe fĂŒr die heutigen medizinischen Anforderungen in unserem Haus gibt. Wir haben uns aber gegen die ‚grĂŒne Wiese‘ entschieden, weil wir im Herzen der Stadt bleiben wollten“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Dabei wird diese Entscheidung die grĂ¶ĂŸte Herausforderung: Der Umbau des alten Krankenhauses zu einem modernen Gesundheitsquartier muss im laufenden Betrieb erfolgen.

„Der OP-Bereich hat bauliche und energetische MĂ€ngel, die Notaufnahme ist wenig attraktiv“, listet Spelthahn nur zwei Punkte auf, an denen sich festmachen lĂ€sst, wie dringlich der Sanierungsbedarf ist. Das in Zeiten, in denen man rasante medizinische Entwicklungen verzeichnet, die Digitalisierung in den KrankenhĂ€usern Einzug hĂ€lt und ein Wettbewerb um das beste Personal entstanden ist.

Gesundheitsversorgung steigt

Zudem werden mit der demografischen Entwicklung die kĂŒnftigen Bedarfe in der Gesundheitsversorgung eher steigen. Es sind also gleich mehrere Fronten, denen sich ein kommunales Krankenhaus stellen muss. „Wir sind der grĂ¶ĂŸte medizinische Schwerpunktversorger zwischen Köln und Aachen mit jĂ€hrlich 70.000 Patienten“, betont Liesel Koschorreck als Vorsitzende des Aufsichtsrates. Diesen Status will man sichern und ausbauen. Koschorreck: „Unser Anspruch ist, den BĂŒrgern dauerhaft die bestmögliche medizinische Versorgung zu bieten.“

Landrat Wolfgang Spelthahn, BĂŒrgermeister Paul Larue, Aufsichtsratsvorsitzende LIesel Koschorreck, Henner Schmidt, Krankenhaus-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Gereon Blum und Betriebsratsvorsitzender Dieter Tendyra (von links) eint ein Ziel: Sie wollen das Krankenhaus DĂŒren zukunftsfĂ€hig gestalten. Foto: Burkhard Giesen

Um das sicherzustellen, will man da, wo sich vor dem Haupttrakt jetzt der Hubschrauberlandeplatz befindet, einen neuen vierstöckigen Trakt errichten, der die Notaufnahme, die OperationssĂ€le und die Intensivstation beherbergen wird. Der Hubschrauberlandeplatz wird auf das Dach verlegt. Stehen soll das neue GebĂ€ude bis zum Jahr 2022. Erst wenn der neue Trakt fertig ist, kann auch das jetzige Bettenhaus modernisiert werden. Erste Maßnahmen fĂŒr mehr Komfort in den Patientenzimmern sollen allerdings schon in der nahen Zukunft umgesetzt werden.

Weiterhin sind auf dem Areal zwischen Merzenicher Straße und Roonstraße sind zwei weitere ÄrztehĂ€user und ein neues Parkhaus geplant. Sie sollen bis 2021 realisiert sein. Einmal aus baulichen GrĂŒnden (deshalb wird als erstes Projekt das neue Parkhaus in Angriff genommen), aber auch aus finanziellen GrĂŒnden. Stadt und Kreis als TrĂ€ger der kommunalen Einrichtung grĂŒnden eine neue Gesellschaft. Die ĂŒbernimmt unter anderem die GebĂ€ude. Das ermöglicht es, entsprechende Kredite aufzunehmen, die im Bereich der Krankenhausbauten von Stadt und Kreis abgesichert werden. Mit den Einnahmen der neuen Gesellschaft, vor allem den Mieten, sollen dann die Kredite getilgt werden.

Arbeitsplatzgarantie

Erhöht werden kann diese Einnahmeposition auch durch ein weiteres Projekt, das ursprĂŒnglich in der Form gar nicht auf der Agenda des Krankenhauses stand. FĂŒr weitere 30 Millionen Euro soll das freiwerdende ehemalige Schwesternwohnheim samt Verwaltungstrakt zu barrierefreiem Wohnraum umgebaut werden, ergĂ€nzt durch ambulante Betreuungsangebote. Die Idee ist nicht neu, sollte aber ursprĂŒnglich durch einen Investor realisiert werden. Dass die neue TrĂ€gergesellschaft dieses Projekt bis zum Jahr 2023 nun selbst umsetzen will, hat auch mit dem Ziel einer Steigerung auf der Einnahmeseite zu tun. Im HauptgebĂ€ude werden die Lichter nicht ausgehen. Im Gegenteil, es soll komplett saniert und modernisiert werden, Patienten sind dann in Zweibett-Zimmern untergebracht. Foto: Burkhard Giesen

„Je effizienter wir werden, desto mehr können wir bauen. Jeder Cent der mehr erwirtschaftet wird, kann in GebĂ€ude und Mitarbeiter investiert werden“, sagt Landrat SpeltÂŹhahn, der wie der gesamte Aufsichtsrat betont, dass es vor allem auch darum gehe, nicht nur langfristig eine Arbeitsplatzgarantie fĂŒr das vorhandene Personal auszusprechen, sondern gleichzeitig qualifiziertes Personal selbst auszubilden und auch an das Krankenhaus zu binden. Spelthahn: „Diese Investition soll ein Signal des Aufbruchs sein.“

FĂŒr DĂŒrens BĂŒrgermeister Paul Larue ist noch ein ganz anderes Signal wichtig. Neben der dauerhaften Standortsicherung ist der Gesundheitssektor nach der Industrie der Bereich, der die meisten ArbeitsplĂ€tze bereitstellt. Wenn DĂŒren also in sein Gesundheitsquartier investiert, positioniert sich die Stadt gleichzeitig als der Gesundheitsvorsorgestandort. Larue: Wir mĂŒssen mutig vorangehen, können aber auch noch VerbĂŒndete gebrauchen.“



VON BURKHARD GIESEN AZ/AN



https://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/90-millionen-euro-fuer-beste-medizinische-versorgung-und-neue-gebaeude_aid-34972483

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