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in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

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in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

11.09.2019 | 18.00 Uhr
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in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

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NEWS

Veröffentlichung | 19.05.2019

ZweitgrĂ¶ĂŸter Fußballverein im Kreis DĂŒren
Kein WohlfĂŒhlort bei Jugendsport Wenau: Kunstrasen kaputt
Knapp 217.000 Euro kostet die Instandsetzung des Kunstrasenplatzes

LANGERWEHE Der Ă€lteste Kunstrasenplatz des Kreises DĂŒren, der von Jugendsport Wenau, muss saniert werden. Erste NĂ€hte sind aufgeplatzt, der Elfmeterpunkt wurde ausgewechselt. Bereits vor drei Jahren ist Vereinsvorsitzender Rainer Bartz zum ersten Mal bei BĂŒrgermeister Heinrich Göbbels (CDU) gewesen, um auf den dringenden Sanierungsbedarf aufmerksam zu machen. Aber wer bezahlt mehr als 200.000 Euro?

Knapp 217.000 Euro kostet die Instandsetzung des Platzes. Geht es nach Bartz und seinen Mitstreitern von Jugendsport Wenau sollen 100.000 Euro aus der gemeindlichen Sportpauschale und knapp 70.000 Euro aus dem Gemeindehaushalt fĂŒr die Sanierung des Kunstrasenplatzes verwendet werden.

In einer Sondersitzung haben die Mitglieder des Sportausschusses am Donnerstag ĂŒber den Kunstrasenplatz beraten, eine Entscheidung wurde erneut vertagt. Einzig die SPD war bereit, den Fehlbetrag fĂŒr die Sanierung des Kunstrasenplatzes zu ĂŒbernehmen. „Die Sportanlage ist Eigentum der Gemeinde“, argumentierte Peter MĂŒnstermann (SPD). „Deswegen muss die Gemeinde auch bezahlen.“ CDU und GrĂŒne bemĂ€ngelten, dass Jugendsport Wenau erneut keinen aussagekrĂ€ftigen Finanzierungsplan vorgelegt habe.

Astrid Natus-Can (CDU): „Der Vorsitzende hat uns nur eine Übersicht der Kosten und der möglichen Mittel zur VerfĂŒgung gestellt. Es werden keine Aussagen zu gebildeteten RĂŒcklagen getroffen, die seit Anschaffung des Kunstrasens hĂ€tten geschaffen werden mĂŒssen.“ Statt dessen ende der Plan mit der Feststellung, dass der Verein keine weitere Darlehensaufnahme verantworten könne. „Inwieweit man sich aufgrund dieser Aussagen Sporgen um den Verein machen muss, vermögen wir nicht zu beurteilen“, ergĂ€nzte Natus-Can.

Göbbels betonte, dass er in GesprĂ€chen mit der Sparkasse erreicht habe, dass das Kreditinstitut den Verein mit einem „annehmbaren Betrag“ unterstĂŒtze. „Außerdem gibt es neue Förderprogramme der NRW.Bank, die helfen wĂŒrden, die Kosten fĂŒr den Verein zu senken. Konkrete Summen nannte Göbbels nicht.

98 Ehrenamtliche

Rainer Bartz, der noch in der Sitzung ankĂŒndigte, dass Jugendsport Wenau keinerlei Verantwortung fĂŒr mögliche UnfĂ€lle auf dem zu sanierenden Kunstrasen ĂŒbernehmen werde, war mit der Entscheidung des Ausschusses sehr unzufrieden. „Unser Verein hat seit 1999 mehr als eine Million Euro in die Sportanlage investiert. Davon hat die Gemeinde nur knapp 80.000 Euro ĂŒbernommen. Wir haben 600 Mitglieder, davon 350 Aktive und mehr als 250 Kinder und Jugendliche.

Außerdem gibt es eine inklusive Gruppe mit behinderten und nicht behinderten Sportlern.“ 98 Ehrenamtliche engagierten sich im Club. „Wir sind nach dem 1. FC DĂŒren der zweitgrĂ¶ĂŸte Fußballverein im Kreis DĂŒren. Und trotzdem werden wir immer wie Bittsteller behandelt. Das Verhalten mancher Politiker ist wie ein Schlag ins Gesicht.“ Vor der Ratssitzung am 6. Juni sollen erneut GesprĂ€che gefĂŒhrt werden.

AZ7AN VON SANDRA KINKEL

www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/kein-wohlfuehlort-bei-jugendsport-wenau-kunstrasen-kaputt_aid-38859253





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