Termine

24.09.2019 | 18.00 Uhr
Treffen der BI Wind
in Weisweiler-HĂŒcheln

29.08.2019 | 18.00 Uhr
Ausschuss fĂŒr Bau- und Planungsangelegenheiten, 34. Sitzung
in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

04.09.2019 | 18.00 Uhr
Ausschuss fĂŒr Kultur, Naherholung und Umweltangelegenheiten
in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

12.09.2019 | 18.00 Uhr
Haupt- und Finanzausschuss
in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

11.09.2019 | 18.00 Uhr
Ausschuss fĂŒr Jugend- und Sozialangelegenheiten,
in Rathaus der Gemeinde Langerwehe 52379 Langerwehe Sitzungszimmer

19.09.2019 | 18.00 Uhr
Rat.
in 52379 Langerwehe BĂŒrgerhaus Pier

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NEWS

Veröffentlichung | 05.07.2019

Diskussion in mehreren Kommunalparlamenten
Der Kreistag DĂŒren ruft den „Klimanotstand“ aus

KREIS DÜREN Bei zukĂŒnftigen Entscheidungen will der Kreis DĂŒren die Auswirkungen auf das Klima besonders im Auge behalten. Der Kreistag rief nun die „Klimanotstand“ aus. Die politischen Gremien in Aldenhoven und Nörvenich lehnten das ab, in JĂŒlich steht die Diskussion bevor.

Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU) nannte die Entscheidung im Kreistag, die bei einer Stimme Enthaltung fiel, einen „Quantensprung“. „Ziel muss es sein, dass wir eine CO2-NeutralitĂ€t erreichen“, sagte er. Ein Schritt in diese Richtung sei die Wasserstoffmodellregion, die der Kreis anstrebt. Auch andere Kommunen im Kreis wollen den „Klimanotstand“ ausrufen.

Im Kreishaus war der BĂŒrgerantrag von „Fridays for future“ und „Parents for future“ erfolgreich. Die 15-jĂ€hrige Molly von der Anne-Frank-Gesamtschule erhielt Rederecht: Es gebe nicht die eine Lösung, sondern „Tausende von Problemen, die angegangen werden mĂŒssen“. Ein radikaler Klimaschutz sei notwendig und ein Erkennen der Notlage der Anfang. „Wir wollen alles unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes auf den PrĂŒfstand stellen“, sagte Landrat Spelthahn an die Adresse der Vertreter beider Initiativen im Publikum.

Nörvenich: Klimapolitik in politischen Gremien

Nörvenich will den Klimanotstand nicht ausrufen. Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses waren sich einig, dass Umwelt- und Klimapolitik wichtige Themen seien, die Diskussion aber in politischen Gremien stattfinden mĂŒsse und nicht mittels einer Verwaltungsvorlage.

In JĂŒlich wollen die BĂŒndnisgrĂŒnen die EindĂ€mmung der Klimakrise zur Aufgabe höchster PrioritĂ€t erklĂ€ren. Deshalb soll der Stadtrat am Donnerstag den Klimanotstand ausrufen. Konkret schlagen die GrĂŒnen „aufgrund der Bedeutung einer MobilitĂ€tswende vor, nach Wegen zu suchen, wie das bestehende Klimaschutzkonzept der Stadt JĂŒlich durch ein MobilitĂ€tskonzept ergĂ€nzt werden kann“. In der Verwaltung teilt man die EinschĂ€tzung nur begrenzt. In der Sitzungsvorlage heißt es unter anderem: „Eine BerĂŒcksichtigung von Auswirkungen auf das Klima bei jeglichen Entscheidungen, die der Rat trifft, ist zu pauschal und undifferenziert.“

Am Donnerstag entschied der Aldenhovener Rat ĂŒber den Antrag der GrĂŒnen, den Klimanotstand in der Gemeinde auszurufen, wozu auch die Umsetzung von acht Punkten gehört. Bei den Vertretern der anderen Fraktionen fand der Antrag wenig Widerhall. „Wir können dem Antrag nicht folgen“, sagte Fraktionschef Markus Buder (SPD), wĂ€hrend Georg Krapp (CDU) den Antrag fĂŒr unzulĂ€ssig hĂ€lt und als „peinlichen Wahlkampfauftakt“ titulierte. Dieter Froning (FWG) offenbarte sein ambivalentes VerhĂ€ltnis zur Vokabel „Klimanotstand“ und sprach sich dafĂŒr aus, die Maßnahmen zu konkretisieren und daraus einen „Plan fĂŒr Aldenhoven“ zu entwickeln. So wurde letztlich MĂŒllers Antrag zwar mehrheitlich abgelehnt, doch werde sich der Fachausschuss der weiteren Beratung der Klimaproblematik widmen, fasste BĂŒrgermeister Ralf Claßen zusammen.

(red)

https://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/der-kreistag-dueren-ruft-den-klimanotstand-aus_aid-40664535



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