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Veröffentlichung | 16.01.2021

BĂŒrgermeister bewerten Strukturwandel im Rheinischen Revier
Vor allem in der Planung hakt es noch

KREIS DÜREN In den vergangenen Wochen wurden die Stimmen lauter, die den Strukturwandelprozess im Rheinischen Revier scharf kritisieren. Nun melden sich drei BĂŒrgermeister aus dem Kernrevier zu Wort. Tenor: Ja, es könnte schneller gehen, aber es ist vieles auf einem guten Weg.

Die drei Verwaltungschefs Axel Fuchs (JĂŒlich) und Frank Rombey (Niederzier, beide parteilos) und JĂŒrgen Frantzen (Titz, CDU) verbindet das Projekt Brainergy-Park, ein 52 Hektar großer interkommunaler Gewerbepark, der als Besonderheit die Themenfelder „Neue Energien“ und „Energiewende“ abbilden soll. Die geschĂ€tzten Kosten liegen aktuell bei mehr als 90 Millionen Euro, aufgeteilt in zwei Bauphasen.

Die drei BĂŒrgermeister sprechen von einem „Vorzeigeprojekt im Strukturwandel“. Der Vorteil des Brainergy-Parks: Alle behördlichen Planungsprozesse sind grĂ¶ĂŸtenteils abgeschlossen, denn die Idee der Kommunen wurde 2014 vertraglich fixiert und planerisch angestoßen. Gebaut wurde jedoch bisher noch nicht – im Klassifizierungsverfahren der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) erhielt es den zweiten Stern im Sofortprogamm. Erfolgt eine weitere Höherstufung, kann Geld fließen. Die ersten BauaktivitĂ€ten sollen nun in wenigen Wochen starten.

Der Brainergy-Park kann jedoch nur bedingt als Blaupause fĂŒr andere Strukturwandelprojekte dienen. Die Grundlagenentscheidungen in den RĂ€ten waren schon lange gefĂ€llt. Allerdings zeigt sich auch in JĂŒlich, woran es manchmal hakt: an den Planungsprozessen. Konkret werden auch archĂ€ologische Untersuchungen auf dem Areal des Brainergy-Parks möglicherweise Verzögerungen verursachen. Dies könne allerdings immer passieren, heißt es.

Interne HĂŒrden

Es hakt fĂŒr die BĂŒrgermeister auch an internen HĂŒrden: „Kleine Kommunen verfĂŒgen nicht ĂŒber große Planungsabteilungen – da benötigen manche Entwicklungen einfach Zeit“, sagt JĂŒrgen Frantzen. Bisher sei die UnterstĂŒtzung in diesem Bereich nicht ausreichend. Auf der anderen Seite lĂ€gen in Forschungseinrichtungen oft schon Projektideen in der Schublade, argumentieren die BĂŒrgermeister. „Dies fĂŒhrt dazu, dass sie reaktionsschneller sind und viele der ersten Projekte aus dem Bereich der Forschung stammen“, sagt Frantzen, „es darf aber keinen Klassenkampf zwischen Forschung und Kommune geben, denn es gibt kein Gegeneinander.“ Es sei zudem so, dass auch in Forschungseinrichtungen ArbeitsplĂ€tze fĂŒr Nicht-Akademiker entstehen.

VON PATRICK NOWICKI UND VOLKER UERLINGS AZ/AN

https://www.aachener-zeitung.de/nrw-region/reaktion-auf-kritik-an-den-strukturwandelprozessen_aid-55708067

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